Landkreis investiert weiter in Straßen und Bauhof

Tamara 2    Haushaltsberatung: Sitzung des Umwelt-, Verkehrs- und ÖPNV-Ausschussesam 13. März

Landkreis Kitzingen   Der Landkreis investiert auch 2015in die Kreisstraßen und den Kreisbauhof. In diesem Jahr stehen Teilstrecken der Kreisstraßen 22 der Ortsdurchfahrt Biebelried mit 800 000 Euro und an der KT 50 mit dem Neubau einer Brücke über die Reiche Ebrach an der Hutzelmühle für 450 000 Euro an. Hinzu kommen Arbeiten am Deckenbau für 730 000 Euro.

Auch in den kommenden Jahren stehen die Kreisstraßen auf der Agenda: Wie die Mitglieder des Umwelt-, Verkehrs- und ÖPNV-Ausschusses in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen haben, sollen 2016 Teilstrecken der KT 51 in der Ortsdurchfahrt Rehweiler für 540 000 Euro, der KT 11 in der Ortsdurchfahrt Kleinlangheim für 480 000 Euro und der KT 16 bei Willanzheim für 1.5 Millionen Euro erneuert werden. 2017 steht dann die KT 24 zwischen der Ortsdurchfahrt Wiesentheid und Untersambach für 1 750 000 Euro an. So sieht es zumindest die mittelfristige Finanzplanung vor, hinzu kommen noch Ausgaben für den Deckenbau.

Der Kreisbauhof bekommt für den Unterhalt der Kreisstraßen Ersatz für verbrauchte Fahrzeugeund Maschinen. So wird ein Mobilbagger für 188 000 Euro beschafft, eine Bodenfräse für 17 000 Euro ersetzt sowie ein Fahrzeug für den so genannten „Brückentrupp“ des Bauhofs für 120 000 Euro angeschafft. Den Brückentrupp gibt es seit 2011. Er besteht aus zwei Maurern und einem Straßenwärter, die sich um die 41 Brücken und Bauwerkedes Landkreises kümmern.

Auch am Kompostwerk Klosterforst wird investiert. Seit 1. Januar 2015 ist der Landkreis Eigentümer des Kompostwerks und hat natürlich auch die entsprechenden Geräte übernommen. Da die beiden vorhandenenden Radlader nicht ausreichen, wird für 178 000 Euro ein weiterer Radlader gekauft.

Kräftig investiert wird auch in den Öffentlichen Personennahverkehr. Neben der Verbesserung des Fahrtenangebots, was Mehrkostet verursacht sowie der Fortschreibung des Nahverkehrsplans, schlagen auch Planungskosten für die Aufnahme des kompletten Landkreises in den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg mit 40 000 Euro zu Buche. In der Summe gibt der Landkreis mit 1 370 000 Euro rund 372 000 Euro mehr für den ÖPNV aus, als im vergangenen Haushaltjahr. Zieht man die Einnahmen sowie die ÖPNV-Zuweisungen ab, ist die Nettobelastung für den Landkreis mit 634 000 Euro mehr als doppelt so hoch als im letzten Jahr.

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