Bezirk fördert Kirchenburg mit 1,4 Millionen Euro

Tamara 2Der Landkreis, die Stadt Iphofen und der Bezirk unterstützen das Museum finanziell

Landkreis Kitzingen/Mönchsondheim   Das Kirchenburgmuseum Mönchsondheim bekommt 1,4 Millionen Euro aus der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken. Dies wurde aktuell in der Sitzung zum Stiftungshaushalt beschlossen. Die Summe wird auf zehn Jahre aufgeteilt, der erste Betrag in Höhe von 140 000 Euro wird in diesem Jahr ausgezahlt. 

 

„Das Kirchenburgmuseum ist ein Besuchermagnet und ein wichtiges Aushängeschild für unseren Kulturlandkreis“, freut sich Landrätin Tamara Bischof, die sich in ihrer Position als Bezirksrätin natürlich für die Förderung eingesetzt hat. „Ein besonderer Dank geht an Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und meine Kollegen aus dem Bezirkstag, die die Kirchenburg nachhaltig unterstützen und durch die Förderung die Bedeutung des Museums unterstreichen“, betont die Landrätin. Das Geld ist eingeplant für Investitionen sowie Museumspädagogik. Konkret soll zum Beispiel ein Kleinbauernhof saniert und eine museumspädagogische Werkstatt eingerichtet werden. Außerdem sollen die dezentralen Depots aufgelöst und ein zentrales Depot eingerichtet werden.

Rund 19 000 Besucher kommen jährlich nach Mönchsondheim. Das Besondere an der Kirchenburg ist, dass alle Gebäude noch an ihrem ursprünglichen Platz stehen und das Freilandmuseum mit 28 Gebäuden in das Dorf integriert ist. In den vergangenen 40 Jahren hat sich so ein Museum von überregionaler Bedeutung entwickelt. 1975 entstand das Museum durch den Verein „Fränkisches Bauern- und Handwerkermuseum Kirchenburg Mönchsondheim“. Das Ziel war, in den Gaden der Kirchenburg ein Gerätemuseum zur Landwirtschaft und zum dörflichen Handwerk einzurichten. Das Museum wurde immer weiter vergrößert und schon lange kann der Verein die Kosten und die Arbeit nicht alleine stemmen. So ist die Stadt Iphofen Eigentümer zahlreicher Museumsgebäude und unterstützt ebenso wie der Landkreis Kitzingen die Museumsarbeit mit einem jährlichen Betriebskostenzuschuss von je 140 000 Euro. Der Verein selbst steuert jährlich zwischen 70- und 80 000 Euro an Eigenleistung hinzu.

 

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